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Liebevoll eingerichtete Zimmer im Stil des ländlichen Adels jedoch mit modernem Komfort

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Das Wappen über dem Torbogen stammt aus dem 17. Jahrhundert und geht auf die Familie v. Brandenstein / v.d. Schulenburg zurück

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Durch den Torbogen erreichen Sie den  Hauseingang und haben hierbei bereits einen Blick auf die Terrasse sowie unseren Garten.

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Etwas zur Geschichte unseres Schlosses



Schloss Triestewitz kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Eine Besiedlung unseres Gebietes erfolgte bereits vor mehr als 2000 Jahren. Hiervon zeugen Urnenfunde in Arzberg und Triestewitz. Aus frühzeitlicher slawischer Motte entstand eine Wehranlage mit Wehrturm, umlaufendem Wassergraben und Palisaden. Die erste urkundliche Erwähnung datiert derzeit aus dem Jahre 1251. Der tatsächliche Ursprung ist allerdings um einiges früher zu suchen, denn der heute noch im Hause erhaltene Wehrturm war Bestandteil der ursprünglichen Grenzsicherung an der Elbe gegen die Slawen. Diese Wehrtürme wurden bereits im 10. und 11. Jahrhundert längs der Elbe errichtet. Es spricht viel dafür, dass die Ursprünge bereits in dieser Zeit zu suchen sind.


Im 13. und 14. Jahrhundert wurden als Besitzer die Ritter von Triestewitz genannt. Die Rittergüter waren als Bewahrer des regionalen Friedens von Steuerabgaben befreit, mußten jedoch ihrem Lehnsherrn im Kriegsfalle bewaffnete Reiter und Kriegsknechte stellen. Darüber hinaus war die örtliche Gerichtsbarkeit auszuüben. Der Gutsbesitzer war Richter und hatte einen Justiziar zu unterhalten. Diesem war die freiwillige Gerichtsbarkeit (Notarwesen) übertragen. Die ältesten Kaufvertragsurkunden, die uns zuzüglich sind, stammen von 1798.


Im 15. Jahrhundert geht der Besitz an Mathis Falcke über. Dieser muß im Kriegsfalle "2 Ritterpferde" stellen. Im 16. Jahrhundert mußten bereits '"4 Ritterpferde" durch die Gebrüder Falke gestellt werden. 


Die Gebrüder Falcke verkaufen das Gut an den Kurfürsten von Sachsen, der es 1557 der Familie von Runge übereignet. Es fand ein umfangreicher Umbau statt. Bereits am 07.05.1580 wütete ein verheerender Brand. Die Familie von Runge mußte das Schloss wieder aufbauen. 1582 erbaute die Familie von Runge unsere besonders sehenswerte Dorfkirche


Im 30.jährigen Krieg (1618-1648) wahrscheinlich im Jahre 1637, in dem diese Gegend besonders schwe heimgesucht wurde, wurde das Schloss wieder einmal erheblich beschädigt.


1646 ist Eigentümer Freiherr von Rechenberg - Geheimer Rat und Hofkämmerer - 1648 wird das Rittergut nur noch mit einem Pferd veranschlagt, was erkennen läßt, daß nach diesem Krieg die wirtschaftliche Lage erheblich geschwächt war.


1704 ist Eigentümer die Familie von Hartitzsch. Die Familie von Hartitzsch erweitert unsere Dorfkirche 1754 um den Anbau mit ihrer Grablege und baut den Kirchturm an. Gleichfalls wurden in dieser Zeit die Malereien in der Kirche erneuert. Diese Zeichnungen an der Holzdecke, den Emporen und dem Kirchengestühl ist auch weitgehendst erhalten, allerdings sehr sanierungsbedürftig.


1758 wütet erneut ein Brand. Von dem Wiederaufbau 1765/65 kündet das Reparaturwappen im Innenhof. Seither steht das Gebäude in der damaligen Form. Lediglich der das Schloss überragende Turm wurde 1965 abgetragen.


1790 wird dann die Familie von Stammer Besitzer dieses Rittergutes und bleibt es bis zum Ende de. 2. Weltkrieges.


1945 wird das Schloss von den Russen beschlagnahmt. Nach Kriegsende finden hier Flüchtlinge aus Schlesien und Wolinien eine neue Heimat. Durch Schäden an der Nordwand wird das Schloss seit den 70er Jahren nach und nach immer unbewohnbarer und 1993 verlassen die letzten Mieter das Schloss.


1995 haben wir das Schloss erworben und in den Jahren 1996 - 1998 liebevoll restauriert. Seit 1999 erfüllen unsere Gäste das Haus mit neuem Leben.


Am 08. Sept. 2001 feierte Triestewitz seine urkundliche Ersterwähnung vor 750 Jahren mit großer Beteiligung und Engagement des ganzen Dorfes.


Detaillierte Angaben finden Sie - falls sie interessiert sind - in den nachfolgenden "Zeitabschnitten"